Aktuell

Liebe KHG’ler,

kurz vor Pfingsten und der Pause in der Pfingstwoche wollen wir uns noch einmal bei euch mit ein paar Infos melden, wie es in der 2. Semesterhälfte weitergeht.

Aufgrund der ab 2. Juni gültigen Verordnung der Landesregierung ist es uns wieder möglich im Großen Saal des Rupert-Mayer-Hauses KHG-Veranstaltungen durchzuführen.

Natürlich gelten weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln. Wir gehen aber davon aus, dass wir im Großen Saal genügend Raum zu Verfügung haben, dass ohne weiteres 20 – 30 Personen darin Platz finden.

Deshalb können wir erstmalig am 10. Juni wieder auf unseren klassischen Mittwochabend zurückgehen.

Wir beginnen um 19.00 Uhr mit dem Gottesdienst und anschließend wird Helen uns ihr Heimatland Irak vorstellen. Helen wird auch ein landestypisches Gericht zubereiten. Da wir dies nicht wie gewohnt in Buffetform anbieten können, wird Helen das Gericht nicht nur zubereiten, sondern auch mit Mundschutz einzeln austeilen. Vergesst bitte nicht auch euren eigenen Mundschutz mitzubringen.

Ihr bekommt auf jeden Fall am 8. Juni noch einmal einen Newsletter zu Erinnerung.

Jetzt kommt aber erst einmal das Pfingstfest für das wir euch viel guten (heiligen) Geist wünschen und hoffentlich auch etwas Erholung in der Pfingstpause.

Hier noch ein paar pfingstliche Gedanken von Matthias:


Pfingsten, ein Fest, mit dem viele nicht wirklich etwas anfangen können.
Es gibt keine Geschenke, keinen Baum, kein Süßigkeiten, nicht einmal ein traditionelles Pfingstessen,
nichts zum Anfassen oder zum Bestaunen – wie an Weihnachten oder Ostern.
Auch wenn das Pfingstfest, das genau 50 Tage nach Ostern gefeiert wird,
so gar nichts an gemeinschaftlichen Gebräuchen zu bieten hat, ist es doch ein Fest, was Menschen zusammenführt und vereinigt.
So berichtet es uns die Pfingsterzählung der Bibel.
Die Erzählung gipfelt darin, dass Menschen zusammen kommen und einander verstehen.
Menschen aus ganz verschiedenen Regionen und Kulturen, die alle in einer fremden Sprache sprechen, finden plötzlich zueinander.
Sie erkennen, dass sie alle in Gott verbunden sind, als wären sie alle eins. Sozusagen aus einem Holz geschnitzt.
Ich finde dies einen wunderbaren Gedanken und ein wichtigen Impuls genau für uns heute – in dieser durch Corona so schwierigen Zeit!
Niemand kann nur für sich selbst leben, wir sind letztlich alle miteinander verbunden und aufeinander angewiesen.
Wir sind uns nahe, auch wenn wir zueinander auf eine gewisse Distanz gehen müssen.
Die Bibel erzählt dann noch, dass darauf alle mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden.
Ein Geist der Mut macht und Zuversicht gibt, wenn sich Unsicherheit breit macht.
Die Reihenfolge muss eben stimmen: erst müssen wir Menschen erkennen,
dass wir zusammengehören und aufeinander angewiesen sind – nicht nur in schwierigen Zeiten.
Dann erst ist es uns möglich, aus  gutem und lebensförderndem Geist heraus zu handeln.
Dem Heiligen Geist in unseren Herzen Platz zu machen und mutig in die Zukunft zu schauen.  
Lassen wir uns so vom Pfingstfest „begeistern“- auch ohne die sinnlichen Genüsse von Weihnachten oder Ostern!

 

In diesem Sinne viele Grüße aus der KHG

Anna v. Haeften, Matthias Haas, Annette Ruck und Melanie Fuchs

 

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